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Erster Eintrag. Gefühlsausbruch. Titelsong: The Lumineers - Ho Hey

Hast du sie schon gefunden? Die Person, die dich versteht? Die Person, die deine Abgründe kennt ? Die Person, die wirklich weiß, wer du bist und dich dafür nicht verurteilt sondern genau das Selbe fühlt? Ich habe sie gefunden. ich rede nicht von der großen Liebe, ich rede von der großen Freundschaft.

 Die Art von Freundschaft, die noch weiter bestehen wird, auch wenn es garade richtig scheiße läuft, die Art von Freundschaft, die dich davor rettet, an deiner psychischen Gesundheit zu zweifeln, weil du bemerkst, dass es jemanden gibt, der genau so denkt wie du. Ich habe in letzter Zeit gezweifelt. An der Menschheit, an der Liebe, am Leben, an Allem. Aber in der Zeit meiner größten Depression (25.12.20012 bis 23.1.2013), gab es eine Person, die da war. 

Ich kenne Gloomy seit meiner Kindheit, seit meiner Kindergartenzeit. Damals waren wir so jung, wir hätten nicht gedacht, dass wir uns einmal wichtig sein könnten, dass wir uns aus scheinbar ausweglosen Situationen retten könnten, wenn wir älter sind.  Wir haben nicht viel Zeit miteinander verbracht. Ich weiß gar nicht mehr so genau, ob wir damals überhaupt miteinander geredet haben. Die einzige Erinnerung, die ich an diese Zeit hatte, war die, dass ich bei ihrer Geburtstagsparty war. Keine Ahnung, warum ich eingeladen war, wahrscheinlich, weil sich Eltern untereinander sowas ausmachen.. Ich weiß noch, was ich ihr geschenkt habe. Eine Barbiepuppe, die urviele Haarklammern hatte.  Ob sie ihr gefallen hat? Ich habe dieses Geschenk ausgesucht, weil ich es eigentlich selbst haben wollte. Damals dachte ich, alles was ich begehre, begehren alle anderen sicher auch. 

Wie auch immer. An soviel kann ich mich auch wieder nicht erinnern. Ich kann mich an Topfschlagen erinnern. Und an ein großes Fenster. Wieso an ein großes Fenster? Gloomy, bitte erkläre es mir.

Nach dem Kindergarten hatten wir keinen Kontakt mehr, seien es die unterschiedlichen Wege, die wir auf Grund  unserer Wohnorte gegangen sind, sei es auf Grund unseres Desinteresses aneinander.  

Auf jeden Fall trafen wir uns wieder, einige Zeit später, aber nicht persönlich, sondern im Internet. Auf SchülerVZ. Woah, dass war damals so cool, auf dieser Seite angemeldet zu sein. Es war wie Facebook, nur für Kinder. Man freundete sich mit Leuten an, die man eigentlich nicht kannte, nur um mehr Freunde zu haben als alle anderen. Wer die meisten hatte, war der Coolste, egal, ob man diese Leute persönlich kannte oder nicht. Die meisten „Freunde“ suchte man sich wegen der Profilbilder aus. So lernte ich einen Jungen kennen, irgendwo aus Deutschland. Er bezeichnete sich als Emo (ja, damals versuchte man sich noch irgendwie, sich irgendwo einzuordnen, auch wenn es komplette Selbstaufgabe bedeutete, um dazu zu gehören. Hauptsache man hatte auf irgendeine Art und Weise anschluss zu einer Gruppe.).  Ich fand das damals cool. Mir gefiel es einfach. Wir konnten uns auch ziemlich gut unterhalten. Keine Ahnung, was aus ihm wurde. Ich kann mich heute weder an unsere Konversationn erinnern, noch an seinen Namen.. 

Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass ich so Gloomy wieder fand. Wir schrieben uns. Zuerst oberflächliche Dinge, dann unterhielten wir uns über Musik.Da hatten wir so viele Gemeinsamkeiten!

Wir berichteten uns gegenseitig über unser Leben, über dass, was uns passiert ist. Das war aber eher nebensächlich. Hauptsächlich unterhielten wir uns über die Bands, die wir mochten. Und ich stellte bald fest, dass sie in dieser Beziehung genau auf meiner Wellenlänge lag. AWESOME! Schon damals war ich der Meinung, dass so viele Menschen nicht verstehen konnten, was Musik bedeutet. 

Aber wie es halt so ist, bricht der Kontakt ab mit der Zeit. Wir wurden älter, wir erlebten so viel, wir hatten keine Zeit mehr für lange Nachrichten an jemanden, der uns eigentlich fremd ist. Dann löschte ich meinen Account.  Der Kontakt war somit verloren. So schien es.

 

Wenig später war Facebook gerade „in“. Ich, als kleine, dumme, naive 16-Jährige, musste sofort einen Account ertellen. Damit ich in Kontakt mit Personen bleiben kann, die ich eigentlich sowieso jeden Tag sah... Aber auch mit Menschen, mit denen ich so gut wie gar nichts zu tun hatte... seit dem Kindergarten. Wieder war ich auf Freunde-fang und darum „freundete“ ich mich mit allen an, die ich jemals kennen gelernt habe, auch wenn ich persönlich keinen Kontakt mehr zu ihnen hatte und ich auch keinen Wert darauf legte, ihn wieder aufzunehmen. So kam ich auch wieder in Kontakt mit  Gloomy. Sporadisch. Nein, nichtmal sporadisch, Wir waren halt Facebookfreunde. 

Ich war 18. Eines Tages beschloss ich nach Wien zu ziehen.  Einerseits, weil ich mir immer gewünscht habe in einer großen Stadt zu wohnen (ich komme aus dem größten Kuhdorf überhaupt. Oh Gott. Wie sehr ich es hasse) andererseits, weil ich damals in einen Jungen aus Wien verliebt war, von dem ich dachte, er wäre der jenige, welcher... (Eintrag dazu folgt irgendwann.) Ich schrieb auf Facebook, dass ich nach Wien ziehe und kurz darauf kam diese Nachricht von Gloomy: „hey, du wohnst jetzt in wien? Ich nämlich ab september auch, vielleicht können wir uns dann ja endlich mal sehen!“  (original Facebook Nachricht) 

Ich freute mich darüber, aber andererseits war ich auch besorgt, weil es einen großen Unterschied zwischen Internetfreundschaft und realer Freundschaft gibt. Wenn wir uns treffen, würden wir uns unterhalten können? Würden wir uns verstehen? Was würde sie von meinem Erscheinen halten (Selbstzeifel gemischt mit Ego, dazu sollte ich eines Tages auch was schreiben) ?  Irgendwann trafen wir uns dann. genauer gesagt am 7. September. Dass weiß ich, weil ich gerade unsere alten Nachrichten durchgelesen habe, ich will hier ja keine Unwahrheiten verbreiten :D. 

Wir gingen zu einem Konzert. Von Carpoolets.  Nette  Band, by the Way.  Wir unterhielten uns über Wien, über Menschen, über Drogen. Wir hatten zwar ähnliche Vorstellungen, aber der Funke war nicht so ganz übergesprungen.

                                      -Lange Funkstille-

In der Zwischenzeit lernte ich viele Menschen kennen. Manche vergaß ich schnell wieder, andere wurden Freunde. Und ich traf R. Den Typ, der meine große Liebe zu sein scheinte. Ich war glücklich mit ihm, ich war zu Tode betrübt wegen ihm (wenn ich sage zu Tode, dann meine ich es  wirklich ernst. But that’s another story)

Eines Abends, als ich komplett fertig war, da habe ich mich an Gloomy erinnert, die ich eigentlich niemals vergessen hatte. Ich war am Boden. Fühlte mich unverstanden, von allen gehasst. Mit niemanden konnte ich reden, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie die Jenige wäre, der ich mich in dieser Situation anvertrauen konnte. Auch wenn wir uns lange nicht mehr gehört hatten.  

Original Textauszug vom 9.1.2013:

Ich: „Bei mir läuft alles komplett beschissen. Es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe [...] ich hoffe, dass wir uns bald mal wieder sehen“  

Sie: „Wir müssen uns echt mal gegenseitig bei einander ausheulen“ (Damals hatte sie Probleme, die ich noch nicht so richtig abschätzen konnte, und erst später erfuhr, was wirklich los ist)

Ich: „[...] Ich muss dir ehrlich sagen, ich habe gerade ein Problem, das ich mit niemanden besprechen könnte, außer mit dir. Weil du es vielleicht schon so ähnlich erlebt hast.“ 

Sie (wofür ich sie unendlich liebe): „[...] du erzählst mir alles! Und wir hören erst auf zu trinken, wenn wir eine Lösung für dein Problem haben!“

Ich: „Du bist die Rettung, du weißt, wie man Probleme richtig angeht!“

Nun, wir trafen uns dann zu einem Drink in einer Bar. Und auch, wenn wir uns gegenseitig von unseren Problemen erzählten, sie gegenseitig verstanden und anstatt nach Lösungen zu suchen,  uns gegenseitig Mut zum Schmerz zu sprachen, war da trotzdem noch nicht wirklich diese Verbindung da. Aber wir beschlossen miteinander fort zu gehen. Dorthin, wo es Drogen en masse gibt. Weil wir damals schon der Meinung waren, dass Drogen die Lösung aller Probleme wären.

Dann endlich war es soweit, am 18.1.2013. Wir trafen uns bei ihr zum Vorglühen...

Auch wenn ich nicht mehr wirklich weiß, was an diesem Abend passiert ist, so weiß ich doch, dass es der Abend war, an dem sich ALLES geendert hat. Wir wurden echte Freunde. We can only be ourselves when we’re drunk. Wir wurden Freunde, weil wir wir selbst waren und uns immer noch verstanden. Besser denn je. Außerdem hab ich an diesem Abend das erste Mal gekokst. Das war ziemlich mies, weil ich genau in dem Moment, indem das Zeug wirkte, allein irgendwo war. Irgendwo auf der Straße. Umgeben von nichts und niemanden, der mir bekannt vor kam (Aber das ist auch wieder eine Geschichte, die separat erzählt werden muss).

Das ist noch gar nicht so lange her. Trotzdem weiß  ich, dass Gloomy eine von den drei Personen ist, die ich wirklich mag. In 19 Jahren (I’m getting old) habe ich nur 3 Menschen getroffen, die ich  von ganzen Herzen liebe. Gloomy, Anna und R.. 

Liebste Gloomy: „Ich wünschte, wir hätten schon mehr miteinander erlebt, aber alleine das, was wir gemeinsam erlebt haben, gibt mir die Gewissheit, eine Freundin fürs Leben gefunden zu haben. Fürs Leben? (Höchstens noch 6 Jahre, bis ich sterbe..) Eine Freundin für mein Leben.“ (Original Textauszug, von dem, was ich gestern in meiner Trunkenheit geschrieben habe)

Volim te <3

-Loony

14.2.13 01:04
 
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